8. MEDIENKOMPETENZ IN DER ALGORITHMENWELT: BIG DATA VERSTEHEN, HINTERFRAGEN, GESTALTEN

Die Daten von Netznutzer_innen sind mittlerweile zur heißbegehrten Ware herangewachsen, die im virtuellen Dschungel verschwinden und an anderer Stelle wiederauftauchen – oftmals ohne, dass sich Nutzer_innen darüber im Klaren sind. Personalisierte wie nichtpersonalisierte Daten werden missbraucht, etwa indem sie an Dritte verkauft werden, um wiederrum Algorithmen für künstliche Intelligenzen weiterzuentwickeln. Auch für Formen der digitalen Sozialkontrolle werden Daten (aus)genutzt. Prozesse demokratischer Meinungsbildung unterliegen heute also medialen Einflüssen, die wiederrum von Algorithmen gezielt gesteuert und beeinflusst werden können. Ein sensibler Umgang mit Daten im Sinne informationeller Selbstbestimmung ist daher nicht zu unterschätzen. Das kompetente, reflexive Handeln der Bürger_innen steht unweigerlich auf dem Prüfstand. Die Komplexität der Prozesse führt oftmals zu Überforderung und erfordert neben politischer Medienkompetenz immer stärker auch technologische Kompetenzen. Welchen Beitrag politische Bildungsarbeit hier leisten sollte und kann, wird durch praktische Beispiele vorgestellt.

Personen

Diplom Medienpädagogin AkB

freie Journalistin, Speakerin und Moderatorin

Nähere Infos folgen.