3. (SOZIALE) MEDIEN IM WANDEL – WER FORMT, FILTERT UND PRÄGT UNSERE INFORMATIONEN?

Verschwörungsideologien, Manipulationen und Falschmeldungen – die digitale Gesellschaft ist stark anfällig für Desinformationen. Das lässt das Enthüllen von (Un)Wahrheiten zu einer neuen Herausforderung werden. Der Anspruch des aufklärerischen Journalismus zur gesellschaftlichen Meinungsbildung ist somit einem grundlegenden Strukturwandel ausgesetzt. Eine wesentliche Rolle spielen die Möglichkeiten interaktiver und teilhabebasierter Kommunikation im Internet, die das Rollengefüge zwischen Medienschaffenden und ihren Empfänger_innen verändern. Denn dabei verlieren die klassischen Medien im digitalen Zeitalter zunehmend ihre Funktion als sogenannte Gatekeeper: Klassische Medien sind längst nicht mehr die einzigen Akteur_innen, die maßgeblich die Selektion, Gestaltung und Verbreitung von Nachrichten bestimmen. Die Nutzer_innen der digitalen Medien können selbst zu Produzierenden und Interpret_innen ihrer jeweils eigenen Wirklichkeit werden.

Personen

Autorin, Redakteurin, Moderatorin und Speakerin

leitet die Abteilung Praxis des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Referentin für Digitalisierungsforschung am Center for Advanced Internet Studies (CAIS)